
Kinderosteopathie
Die Osteopathie kann Säuglinge, Babys, Kinder und Jugendliche in unterschiedlichen Entwicklungsphasen begleiten.
Besonders Kinder befinden sich in einem Lebensabschnitt, in dem sich innere und äußere Einflüsse so entscheidend auswirken. In keiner anderen Phase der Entwicklung macht der Organismus solche großen anatomischen, physiologischen und psychischen Veränderungen durch.
Aus Sicht der Osteopathie können bereits in der Schwangerschaft und auch besonders mit der Geburt Funktionsstörungen entstehen, die später zu Symptomen führen oder bestimmte Krankheiten begünstigen.
Der Osteopath sucht nach der Ursache der Funktionsstörung mit dem Ziel, der betroffenen Struktur ihre ursprüngliche Bewegung zurückzugeben. Ziel der osteopathischen Behandlung ist es, das Kind in seiner Entwicklung optimal zu unterstützen und die Selbstheilungskräfte des kleinen Körpers zu mobilisieren und Fehlentwicklungen entgegenzuwirken.
Um Säuglinge und Kinder zu behandeln, ist es wichtig, die unterschiedlichen Entwicklungsstufen des Kindes genau zu kennen und die normale sensorische, emotionale und neurologische Entwicklung des Kindes und die spezielle Kinderpathologie zu kennen. Eine osteopathische Behandlung von Kindern erfordert daher eine entsprechende Qualifikation und Erfahrung. Mitglieder des Verbandes der Osteopathen Deutschland (VOD), die eine umfassende Fortbildung im Bereich Kinderosteopathie absolviert haben, sind in der Osteopathenliste des VOD unter www.osteopathie.de/osteopathenliste entsprechend gekennzeichnet.
Für mich gehört es zu einer ganzheitlichen Behandlung des Säuglings dazu, auch die Mutter mit einzubeziehen. Eine Schwangerschaft, die Geburt und die erste Zeit mit einem Neugeborenen sind für eine Mutter körperlich, emotional und hormonell besonders intensiv. Deshalb ist es mir wichtig, nicht nur das Kind, sondern auch die Mutter und ihre aktuelle Situation wahrzunehmen.
Nach dem Erstbesuch eines Säuglings biete ich der Mutter eine kostenfreie osteopathische Behandlung an.

FAQ
Wie lange dauert eine Osteopathie Behandlung für Kinder? Bei Kindern und Babys fällt die Behandlungszeit häufig kürzer aus, da das kindliche System schneller gefüllt ist von den gesetzten Reizen. Häufig brauchen Kinder und Babys einen ruhigen Start und ein kurzes Ankommen, weshalb Sie trotzdem die üblichen 45 - 60 Minuten Zeit einplanen sollten.
Welche Themen bringen Eltern häufig mit? Häufig angesprochen werden z.B. einseitige Kopfdrehung, Verdauung, Schlaf, Unruhe, Asymmetrien in der Körperhaltung oder vermehrtes Schreien. Diese Themen können ganz unteschiedliche Ursachen haben. Im persönlichen Gespräch schauen wir uns die individuelle Situation des Kindes an und besprechen ob eine osteopathische Begleitung sinnvoll sein kann.
Ab welchem Alter kann ein Kind osteopathisch begleitet werden? Eine osteopathische Begleitung ist grundsätzlich in jedem Alter möglich - vom Säuglingsalter bis ins Jugendalter. Die Behandlung wird dabei individuell an das Alter und die jeweilige Situation des Kindes angepasst. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder Auffälligkeiten sollte begleitend eine kinderärztliche Abklärung erfolgen.
Was ist, wenn das Baby schläft? Eine osteopathische Behandlung ist bei schlafenden Kindern gut möglich.
